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R E A C H - 20 - 45 Millionen Tiere werden für diese EU-Verordnung verbraucht.
R E A C H - 20 - 45 Millionen Tiere werden für diese EU-Verordnung verbraucht.
Tierfreunde ohne Grenzen e.V.
Spendenkonto:
Postbank Dortmund, BLZ 44010046,
Konto-Nr. 756 709 465
E-Mail: tierfreund2005@gmx.net
Bitte mailen Sie Ihren Protest ,
Hiermit protestieren wir gegen wir die europaeische Chemikalienpolitik.
Eingedenk der Europaeischen Richtlinie (EWG)86/609, in der sich die Europaeische
Staatengemeinschaft verpflichtete die Anzahl der Tierversuche bis zum
Jahr 2000 auf die Haelfte zu verringern, ist dieses bisher in keinem Staat der
Gemeinschaft umgesetzt worden.
Es hat dafuer keine Sanktionen gegeben, falls ueberhaupt irgendwelche Sanktionen
vorgesehen waren.
Im Gegenteil wurde seit dem Jahr 2003 ueber eine gemeinsame Europaeische Chemikalienstrategie beraten,
kurz REACH genannt, in der Altchemikalien erneut oder erstmals getestet werden sollen, die bereits seit 20 Jahren
oder laenger im Handel sind.
Wohl wissend, das die Umsetzung von REACH die Anzahl der Tierversuche unermesslich ansteigen lassen wird.
Wissenschaftler und Tierschutzverbaende
schaetzen das dafuer
20 – 45 Millionen Tiere durch toxikologische Tests sterben werden.
Tests deren Ergebnisse keinesfalls einen Schutz fuer unsere Umwelt und fuer
uns Menschen bedeutet, da die verschiedenen Tierspezies zwar als Messinstrument
fuer
schleichende Vergiftung und die toedliche Dosis eines Giftes, bzw. einer Chemikalie festhaelt,
auf den Menschen aber
keine Anwendung hat, da schon zwischen den einzelnen Spezies gravierende Unterschiede
der toxikologischen Wirkung besteht. Der gebraeuchliche Test um die toxikologische Wirkung aller neu auf den
Markt kommenden Substanzen zu testen,
ist der auch durch namhafte Wissenschaftler kritisierte LD- 50 Test.
Bei dem sogenannten LD50-Test wird eine Substanz in verschiedenen Dosen, meist an Ratten oder Mäusen, aber auch
Hunden oder Affen per Magensonde verabreicht. Je nach Menge des verabreichten Giftes winden sich die
Tiere stunden- oder gar tagelang in Krämpfen, sie leiden an Durchfall, Fieber, Schüttelfrost oder Lähmungen.
Die Tiergruppe mit der höchsten Dosierung stirbt zuerst, während die Tiere, die eine niedrigere
Dosis erhalten haben, länger überleben. Es wird nun diejenige Menge einer Substanz ermittelt,
bei der genau die Hälfte der Tiere stirbt. (LD50 = tödliche Dosis bei 50% der Tiere). Es werden 4 bis 5 Dosierungen
an je 10 Tieren getestet, d.h. pro Substanz sterben 40 bis 50 Tiere einen qualvollen Tod. Dieser Test ist nicht
nur äußerst grausam, sondern auch völlig unbrauchbar und gewährt längst nicht die nötige Sicherheit für den Verbraucher. Individuelle Unterschiede hinsichtlich der Empfindlichkeit und Konstitution der einzelnen Tiere sowie Alter, Geschlecht, Haltungsbedingungen, Ernährung, Zuchtlinie usw. werden bei dieser Art der Risikoprüfung außer Acht gelassen.
Der LD50-Test wird von zahlreichen Rechtsvorschriften verlangt, so auch seit
1987 von den Richtlinien der weltweiten Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD),
der praktisch alle Industrienationen angehören.
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In den 90er Jahren wurden 3 validierte Alternativverfahren von der OECD anerkannt und die Richtlinien entsprechend
geändert. Dennoch wird der klassische LD50-Test immer noch – auch in Deutschland – routinemäßig durchgeführt.
Grund ist der globale Handel. Für Produkte, die für den Weltmarkt bestimmt sind, werden alle Tierversuche gemacht,
die irgendwo auf der Welt verlangt werden.
Bei den drei Alternativen handelt es sich ebenfalls um Tierversuche, allerdings werden weniger Tiere vergiftet
oder das Leid der Tiere wird vermindert. Bei der Acute Toxic Class Method und der Up and Down Procedure wird die
Giftklasse schrittweise ermittelt. Je nach Wirkung wird die Dosis gesenkt oder erhöht. So müssen pro Substanz „nur“
6-12 Tiere sterben.
Bei der Fixed Dose Procedure wird
die Dosierung nicht weiter erhöht, wenn schon bei niedrigen Dosen Vergiftungserscheinungen auftreten. Auch dieses
Prozedere ist aus ethischen Gruenden keineswegs zu akzeptieren.
Bei weiteren kanzerogenen Tests werden den Tieren giftige Substanzen ueber die Haut und die Atemwege verabreicht.
Kritische Stimmen von Wissenschaftlern:
Nur jeder 50. Tierversuch mit neuen Medikamenten ist auf den Menschen übertragbar (von Silvia von der Weiden,
17. Mai 2006)
25/06/06 10:14
Besonders bei komplexen Erkrankungen versagt das Tiermodell - Experten kritisieren die heutigen Testmethoden
Die Entwicklung von Medikamenten ist ein doppelt riskantes Unterfangen:
Zum einen schaffen es viele Wirkstoffe nach teurer Erprobung nicht auf den Markt. Das zeigt aber auch der Ausgang
eines Tests, bei dem sechs gesunde Männer einen Wirkstoff zur Behandlung von Leukämie, Arthritis und multipler
Sklerose testeten. Unmittelbar danach erlitten sie schwerste Nebenwirkungen. Zuvor war der Wirkstoff an
Zellkulturen, Kaninchen und Affen getestet worden, "ohne daß es Hinweise auf ein solches Risiko gegeben hätte",
beteuert das Unternehmen.
Für die marktreife Entwicklung kalkuliert die Pharmaindustrie mit Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe.
Von ersten Tests im Reagenzglas über präklinische und klinische Studien bis zur Zulassung braucht es
durchschnittlich zwölf Jahre Zeit. Das Risiko eines Totalverlustes ist dabei hoch: Nur einer von
10 000 Wirkstoffen schafft es bis zum Medikament. Immer öfter stellen Forscher fest: Was im Tiermodell
funktioniert, muß noch lange nicht beim Menschen Erfolg zeigen. An keiner Stelle in der Entwicklungskette
ist das Risiko eines Rückschlages so hoch. Im Schnitt wird nur einer von 50 präklinischen Ansätzen erfolgreich
weiterverfolgt. Angesichts des enormen Erkenntnisgewinns durch die moderne Genforschung scheint das verwunderlich,
zumindest auf den ersten Blick.
Kürzlich stellte Susan Greenfield, leitende Pharmakologin an der Oxford University, einen Ansatz in Frage,
auf den sich bislang viele Entwicklungen stützen: Tests am Tiermodell. "Auch wenn Maus und Mensch
sich 95 Prozent der Gene teilen, scheinen genetisch maßgeschneiderte Tiermodelle gerade bei Erkrankungen mit
komplexen Ursachen wenig geeignet", urteilt sie. Dazu zählt sie neben Demenz- auch Immunerkrankungen und Krebs.
Die Crux bringt eine Untersuchung des Berufsgenossenschaftlichen Forschungsinstituts für Arbeitsmedizin der
Ruhr-Universität Bochum am Beispiel von Krebs auf den Punkt: "Dabei handelt es sich um eine multikausale,
komplexe Erkrankung, deren Entstehungsmechanismen seit Jahrzehnten intensiv erforscht werden.
Trotz vieler Erkenntnisse sind jedoch die Wirkmechanismen nicht vollständig verstanden."
Haben die Forscher die Herausforderungen der molekularen Medizin unterschätzt?
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Nicht wenige beschleicht der Verdacht, daß sie zu lange auf Modelle gesetzt haben, die eben diese Komplexität
nicht angemessen nachbilden können. Auch dazu nimmt die Bochumer Untersuchung Stellung: "Tiermodelle sind zwar
wesentlich komplexer als molekularbiologische Einzeluntersuchungen. So manche physiologische Prozesse sind aber
bei Tieren anders als beim Menschen."
Dazu zählen die Forscher neben der Lebenserwartung auch den Lebensstil. Sie schätzen, daß allein 70 Prozent
aller Krebserkrankungen durch Faktoren wie Ernährung, Alkoholkonsum oder Streß verursacht werden. Sich gegenseitig
beeinflussende Größen, die sich in ihrer Gesamtwirkung im Tiermodell kaum nachbilden lassen.
Wie groß die molekularbiologischen Unterschiede zwischen Mensch und seinem nächsten Verwandten, den Schimpansen,
jenseits der genetischen Ebene sind, zeigen Untersuchungen, die Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für
evolutionäre Anthropologie durchführte. Beide Arten haben 99 Prozent der Gene gemeinsam. Der Forscher
interessierte sich jedoch für die von den Genen gesteuerte Proteinsynthese und fand: Im Gehirn sind die
Unterschiede viermal größer als auf Gen-Ebene. Für den Neurologen Richard Morris von der Universität Edinburgh
ist das Grund genug, an der Aussagefähigkeit von Tiermodellen zu zweifeln: "Die Resultate können in die Irre führen.
Manche Firmen konzentrieren sich in ihren Tiermodellen zu einseitig auf die Messung bestimmter Funktionen."
Wie könnten authentische Modelle aussehen? Einen Ansatz bilden Biodatenbanken, wie sie von mehreren Ländern,
darunter Estland, Großbritannien und Island, aufgebaut werden. Sie enthalten eine große Zahl menschlicher
Blut- und Gewebeproben und verknüpfen molekularbiologische und medizinische Daten von Patienten mit solchen zum
Lebensstil.
Der wissenschaftliche Vorteil von Biobanken - ursächliche Bezüge auf verschiedenen Ebenen herzustellen und
diese einer Gesamtbewertung zuzuführen - ist aus Sicht vieler Datenschützer zugleich ihr Nachteil.
Ihr Argument: Auch wenn Patientendaten anonymisiert werden, läßt sich ein Mißbrauch kaum sicher ausschließen.
Noch diskutieren Experten und Politik, wie sich die neuen Herausforderungen des medizinischen Fortschritts am
besten bewältigen lassen.
Quelle:
http.//www.healthinform.info/de/files/f94dd872b5b086b10cee2e17593da37c-10.html
Wir, als Buerger Europas wehren uns dagegen, das Milliarden Euros, aus Steuermitteln finanziert,
dazu verwendet werden unsere angebliche Sicherheit als Verbraucher mit unermesslichem Tierleid zu erkaufen.
Wir glauben nicht daran das diese millionenfachen toxikologischen Tests unser Leben
sicherer machen. Im Gegenteil.
Wir wehren uns gegen die Geheimhaltung und Verdummung der Bevoelkerung, denen die Wahrheit ueber diese grausamen
Versuche verborgen bleibt, vielleicht sogar durch Manipulation der Medien.
Wie sonst kann man sich erklaeren, warum ueber REACH fast keine Berichterstattung erfolgt.
Taeglich ueberschwemmen uns Nachrichten ueber die fortschreitenden Folgen der Armut in Europa.
Auch in Deutschland. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer groesser. Die Rentenkassen sind leer, das
Gesundheitssysthem ist nicht mehr bezahlbar, die Arbeitslosenzahlen steigen bestaendig.
Der Sozialabbau schreitet voran. Es fehlt an Geld.
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Auf der anderen Seite heisst es, die Forschung muss vorangetrieben werden, um auf dem Weltmarkt zu bestehen.
Millionen - und Abermillionen fliessen in den Bau neuer Versuchslabore.
Die Forschung muss vorangetrieben werden.
Beispiele aus Deutschland.
Derzeitige Neu-oder Umbauten nebst Kosten von Tierlaborgebaeuden:
Wuerzburg : 31 Millionen Euro
Mainz : 29 Millionen Euro
Erlangen : 25 Millionen Euro
Jena : 23 Millionen Euro
Bremen : 9,7 Millionen Euro
Mannheim : 8 Millionen Euro
Freiburg : 8 Millionen Euro
Ulm : 3.3 Millionen Euro
Bielefeld : 3,3 Millionen Euro
Dies alles wird aus oeffentlichen Kassen finanziert obwohl die grosse Mehrheit der Bevoelkerung
Tierversuche ablehnt. Die staatliche Tierversuchsforschung allein in Deutschland verschlingt jaehrlich Milliarden.
Wie viele Milliarden wird REACH verschlingen? Selbst wenn die Hersteller selbst dafuer aufkommen, werden die
Ausgaben von der Steuer abgesetzt und die Kosten auf die Preise umgelegt.
Am Ende zahlen wir, die arbeitende Bevoelkerung und diejenigen die durch die Solidargemeinschaft
unterstuetzt werden, den Preis.
Wir zahlen den Preis doppelt, da wir etwas finanzieren, das wir nicht wollen und weiterhin krankmachende,
giftige Produkte in den Handel kommen , da die Ergebnisse die den gequaelten Tieren als Messinstrument abgerungen
werden manipulierbar sind und unser Leben nicht sicherer machen.
Wir moechten auch darauf hinweisen, das Programme der Regierungen, die mit grausamem Tierversuchen verbunden sind,
zu einer Verrohung und Abstumpfung der ausfuehrenden Personen
fuehren. Ebenso zu seelischen Qualen der Menschen, die darunter leiden diese unsinnigen Versuche nicht verhindern
zu koennen. Wenn Kinder erstmals mit dem Thema Tierversuch konfrontiert werden,
sind sie entsetzt darueber zu erfahren, das nicht irgendwelche geisteskranken Sadisten sondern die Regierungen
dergleichen fordern und anordnen. Nicht nur gewaltverherrlichende Filme oder Videospiele machen aus jugendlichen
Menschen Amoklaeufer. Die Staaten und Politiker tragen ebenfalls eine grosse Schuld.
>PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) und die British Union for the Abolition of Vivisection (BUAV)
setzen sich für eine vernünftigere Methode der Chemikalienprüfung ein. Wir wissen bereits von mehr als
300 synthetischen Chemikalien, dass sie den menschlichen Körper kontaminieren, und wir sind der Meinung,
dass Bemühungen, diese Kontaminationsstoffe zu verbieten oder streng zu begrenzen, Vorrang vor massiven und
richtungslosen Bemühungen eingeräumt werden sollte, Zehntausende von gebräuchlichen Chemikalien wieder und wieder
zu testen. Dr. Joshua Lederberg, Nobelpreisträger der Medizin, schrieb 1981: ‚Mit allen Tieren dieser Welt ist es
einfach nicht möglich, Chemikalien auf die blinde Art und Weise durchzugehen, wie wir es derzeit tun, und dabei zu
glaubhaften Schlussfolgerungen über die Gefahren für die menschliche Gesundheit zu gelangen.’ Jetzt, mehr als
zwanzig Jahre später, sterben noch immer Millionen von Tieren in qualvollen Chemikalientoxizitätstests,
und wir sind dem Ziel nicht näher gekommen, gefährliche Chemikalien aus unserer Umwelt zu verbannen. <
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Wir fordern:
1. Einen Mindestaufschub fuer Tierversuche von drei Jahren, damit neue tierversuchsfreie Testmethoden ausgewaehlt
und validiert werden koennen.
2. Einen obligatorischen Austausch chemischer Daten auf internationaler Ebene.
3. Die Einbeziehung von Tests die aussagekraeftiger sind und nicht auf Tierversuchen basieren.
4. Die sofortige Beschraenkung oder Marktruecknahme aller Chemikalien , die sich bereits als potenziell
gefaehrlich fuer die menschliche Gesundheit, fuer wildlebende Tiere und unsere Umwelt erwiesen haben.
Unterschriftenliste:
Name Vorname Adresse
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